Aus dem Leben eines Abenteurers auf vier samtigen Pfoten!

EHK oder Rassekatze?

Wer sich eine Katze als Haustier wünscht, sollte sich als Erstes klar darüber werden, ob es eine EHK (Europäische Hauskatze) oder eine Rassekatze (z. Bsp. British Kurzhaar [siehe Bild unten], Maine Coon, Perser, Russisch Blau) werden soll.
Im nächsten Schritt sollte überlegt werden, woher dieses Tier stammen soll. Soll die Katze aus privater Hand kommen, vom Tierschutzverein oder aus dem Tierheim? Wohingegen diese Überlegung unnötig wird, wenn man eine Rassekatze möchte, die bevorzugt über einen Züchter zu beziehen ist.

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Die Europäische Hauskatze (EHK)

Bei der Aufnahme einer EHK in die Familie ist zu beachten, dass es meist nicht möglich ist, deren Stammbaum zurück zu verfolgen. Denn bei EHK’s lassen sich die Vorfahren über mehrere Generationen meist nicht ermitteln, was Rückschlüsse auf eventuelle Eigenschaften des Tieres unmöglich macht. Somit muss man sich bei einer EHK bezogen auf deren Temperament oder Menschenbezogenheit fast immer überraschen lassen.

Die EHK ist gegenüber den Rassekatzen im Preis niedriger. Wer sich gegen eine Rassekatze entscheidet, der sollte folgendes beachten: bevor eine EHK aus einem privaten Haushalt angeschafft wird, sollte man sich zunächst beim Tierschutz umsehen. Der Tierschutz vermittelt auch junge Katzen. Überlegt sollte auch werden, ob nicht vielleicht doch ein erwachsenes Tier mit bereits ausgereiftem Charakter besser zur Familie passen würde, als ein junges Kätzchen, dessen Temperament etc. noch nicht eingeschätzt werden kann.

Bevor eine EHK ins Haus einzieht, sollte dies bereits erfolgt sein: notwendige Impfungen, mehrmalige Entwurmung, die Entwöhnung von der Mutter sollte abgeschlossen sein (mind. 12 Wochen altes Kätzchen) und sie sollte natürlich frei von Krankheiten sein. Gleiches gilt auch für eine Rassekatze, die über seriöse Zücher in ein neues Zuhause vermittelt wird. Was bei der Entscheidung für eine Rassekatze noch zu beachten ist, erfährst Du im nächsten Abschnitt.

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Die Rassekatze

Rassekatzen, zu denen z. Bsp. die Siamkatze (siehe Bild unten) gehört, bringen rassespezifische Merkmale mit sich, die je nach Einzeltier mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Bei dem Menschen ist es gemeinhin auch die Optik eines Tieres, die entscheidend für den Einzug einer Rassekatze oder einer EHK ist. Jedoch: das Auswählen eines Tieres nur nach dessen Optik sollte dringend unterlassen werden. Eine sehr viel größere Bedeutung muss dem rassetypischen Charakter des Tieres zukommen.

Denn zu einem Menschen, der die Ruhe genießt, wird ein Siamese nicht passen. Dieser ist sehr temperamentvoll. Und zu einem Sportbegeisterten, der einer aktiven Katze gerne ein gutes Zuhause schenken würde, wird kein Brite passen, der sehr reserviert auftritt. Damit Mensch und Katze auch wirklich zueinander passen ist es empfehlenswert, entsprechende Fachliteratur zu studieren ehe eine Katze einzieht.

Für Liebhaber von Kurzhaarkatzen sind z. Bsp. die Britisch Kurzhaar, Bengal oder Siamkatzen empfehlenswert. Für diejenigen, die halblanges Haar den Vorzug geben, sind z. Bsp. Birma Katzen, Deutsch Langhaar Katzen oder Norwegische Waldkatzen zu empfehlen. Zu den langhaarigen Rassekatzen gehören z. Bsp. Angorakatzen, Malteserkatzen oder Perser. Vielleicht hat man sich auch in eine bestimmte Rasse verliebt?

Dann werden sich Besuche diverser Katzenausstellungen lohnen. Diese sind immer eine gute Möglichkeit sich über die verschiedenen Rassen informieren zu können. Rassetypische Merkmale zum Beispiel können direkt beim Züchter angefragt werden. Doch auch hier sollte Vorsicht geboten sein, denn viele Züchter preisen ihre Rasse an und reden einem Interessenten auch gerne mal nach dem Mund.

Zu bedenken ist auch, dass sich Rassekatzen auf Ausstellungen meist anders verhalten als in gewohnter häuslicher Umgebung. Wenn man sich für eine bestimmte Rasse interessiert, dann sollte man Züchter ansprechen – ruhig mehrere, um einen Vergleich zu haben – und um einen Besuch bei ihm und seinen Katzen bitten. Diesen werden seriöse Züchter nicht ablehnen, denn in der Regel sind sie sehr stolz auf ihre Tiere. Bitte nicht mehrere Züchter an einem Tag zuhause besuchen. Denn es besteht die Gefahr einer eventuellen Viren- bzw. Bakterienübertragung.

Hat man eine bestimmte Rasse ins Auge gefasst, wäre es ratsam in Katzenforen, die es zuhauf gibt, oder Liebhaber dieser Rasse, die damit bereits Erfahrung sammeln konnten, nach den Eigenschaften und Merkmalen des Tieres zu befragen. Die Antworten werden ehrlich und frei von Verkaufsgedanken sein.

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Quelle: Frau Fröhlich & die Orienauten -> http://www.fotoknipse.de/kleine-katzenkunde/welche-rasse-passt-zu-mir/

 
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