Aus dem Leben eines Abenteurers auf vier samtigen Pfoten!

Drinnen oder Draußen?

Nicht jeder Katzenliebhaber hat das Glück ein eigenes Haus zu besitzen, das am Besten mitten im Grünen und weit ab von einer Straße liegt, um seiner Katze Freigang zu gewähren. Auch Menschen, die Katzen lieben und „nur“ über eine Mietwohnung verfügen, möchten ihr Leben mit einer Samtpfote teilen können. Doch viele Katzenhalter sind der Meinung, dass es nicht artgerecht sein kann das Tier nur in der Wohnung zu halten. Dieser Ansicht bin ich jedoch nicht!
Angeborenen Instinkten kann die Katze auch in einer Wohnung fröhnen. Vorraussetzung hierfür ist, dass die Wohnung katzengerecht ausgestattet ist. Dann macht es für das Tier keinen Unterschied, ob es Draußen oder Drinnen ist. Eine Katze wird nicht mit dem Instinkt geboren, Mäuse zu jagen, sondern lediglich mit dem Jagdtrieb. Also ist hier das Argument „in der Wohnung kann die Katze nicht nach Mäusen jagen“ nicht aufrechthaltbar.

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Katzen erfahren von dem Muttertier, das sie den ihnen angeborenen Jagdtrieb durch das Fangen von Mäusen befriedigen können. Wenn die Katze von klein auf nie gelernt hat, was eine Maus ist – nämlich ein Beutetier – dann können aus einer Katze und einer Maus Freunde werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, der gegen die Annahme spricht, dass eine Katze, die nur in der Wohnung gehalten wird, ihren Instinkten nicht fröhnen kann ist, dass alle höheren Individuen auf der Welt (dazu zählt auch der Mensch) nur das vermissen können, was sie bereits kennengelernt haben. Somit kann eine Katze den Freigang nicht vermissen, wenn sie diesen nicht kennengelernt hat.

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Katzenbesitzer, die ihren Wohnungskatzen nach Jahren plötzlich doch Freigang gewähren wollten, berichteten darüber, dass ihre Tiere bei ihrem ersten Ausflug nach Draußen stocksteif vor Angst waren und sich kaum bewegten. Die Katzen schienen erleichtert, sobald sie wieder in das Innere der Wohnung, die ihr bekanntes Revier darstellt, zurück durften. Eine Katze muss lernen, was es bedeutet Freigang zu haben. Mit jedem Freigang wird die Katze sicherer und bald wird sie sich daran gewöhnt haben und der Freigang stellt keine unüberwindbare Hürde mehr dar.

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Mikesch gehört zu den Freigänger-Katzen, die sich überwiegend Draußen aufhalten. Nur zum Fressen und Ausruhen oder um Streicheleinheiten zu bekommen, taucht er zuhause auf. Obwohl viele Gefahren lauern und ich nicht selten auch Angst um meinen Liebling habe, entschied ich, ihm den Freigang nicht zu verwehren. Wir wohnen in einem Haus mit Garten, das an einer wenig bis kaum befahrenen Straße in einem ruhigen Wohngebiet steht. In der Nachbarschaft gibt es viele Freigänger-Katzen.

Da wir den Wald unmittelbar vor uns haben, muss ich auch der Gefahr, die von schießwütigen Jägern ausgeht, ins Auge blicken. Erschreckt hat mich die Tatsache, dass Jäger Katzen wegen Wilderei erschießen dürfen, die sich eine bestimmte Meterzahl außerhalb einer Ortschaft befinden. Die Begründung hierfür lautet: Katzen jagen nicht nur nach Mäusen, sondern erlegen auch sämtliches Niederwild, wozu zum Beispiel Feldhasen, Rotfüchse, Steinmarder oder Dachse gehören. Für mich ist dies unverständlich, denn ich habe noch nie eine Katze nach Rotfüchsen, Steinmardern oder Dachsen jagen sehen. Geschweige denn, kam mir je eine Katze mit einem Feldhasen im Maul entgegen.

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Darüber hinaus steigt die Zahl der Katzen an, die spurlos verschwinden. Die Tierfängern zum Opfer fallen, die sie entweder an Versuchslabore verkaufen oder Leuten überlassen, die den Katzen lebendig das Fell vom Leib ziehen, um daraus einen Pelz zu machen, um nur ein grausames Beispiel zu nennen.
Hier sind ab und an auch Tierquäler unterwegs, die insbesondere zutraulichen und menschenbezogenen Katzen auflauern, sie anlocken und absichtlich verletzen. Sie dann liegen lassen und einfach verschwinden. Auch werden Köder ausgelegt – leckeres Futter, das mit Giften etc. verseucht ist. Die Katzen fressen es und gehen elendig zugrunde. Nicht zuletzt wurden bereits Köder gefunden, die mit Glasscherben bespickt waren. Grausam!

Trotz Allem:
Mikesch muss seinen Freigang, den er so sehr liebt und ausgiebig fröhnt, weiterhin haben. Ich muss einfach hoffen, dass ihm auf seinen Touren nichts zustößt und auch darauf vertrauen, dass die Nachbarn ein offenes Auge haben.

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Quelle: Frau Fröhlich & die Orienauten -> http://www.fotoknipse.de/kleine-katzenkunde/freiganger-oder-wohnungskatze/

!Hinweis!

Wayfair.de hat zu dem Thema „Wie kann ich mein Tier vor Gefahren schützen?“ eine Infotafel erstellt. Unter diesem Link ist die Infotafel „Sicher auf vier Pfoten“ einzusehen: https://www.pfoetchenblog.de/die-katz/drinnen-oder-draussen/sicher-auf-vier-pfoten/

 
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