Aus dem Leben eines Abenteurers auf vier samtigen Pfoten!

Vorstellung

Dieses Blog ist meiner liebenswerten Samtpfote Mikesch, seines Zeichens eine EHK (Europäische Hauskatze), gewidmet. Mein süßes Fellbündel wurde am 23. Mai 2009 geboren. Dieses Datum sprach ich ihm zu, denn Mikesch fristete ein, wenn auch nur kurzes, Dasein als Straßenkater bevor er zu mir kam. Er hatte Niemanden, der sich um ihn kümmerte. Auf Mikesch aufmerksam wurde ich als er mich eines Tages in meinem Garten besuchte. Seine Besuche wurden mit der Zeit immer häufiger und dauerten immer länger an. Anfänglich noch scheu ließ er sich bald bereitwillig streicheln und sogar auf den Arm nehmen. Dargebotenes Futter sowie kleine Katzenknabbereien nahm er an. Trotz seines Straßenkaterlebens sah er gepflegt und wohl genährt aus.

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Ich informierte mich über den Streuner und fand nach kurzer Nachforschung heraus, dass seine Familie ihn im Stich gelassen hatte. Sie zogen einfach weg und ließen ihren Kater zurück, der sich fortan auf der Straße durchschlagen musste. Gut nur, dass meine Nachbarschaft sehr tierlieb ist, denn Viele haben ihn umsorgt – daher seine wohlgenährte Erscheinung. Doch nur bei mir verweilte er. Nachdem er den Garten erobert hatte, nahm er das Haus unter die Lupe. Er pfotelte durch die geöffnete Terrassentür und sah sich neugierig im Haus um. Es schien ihm dort zu gefallen, denn fortan war er ein Mitglied der Familie. Ich nahm ihn begeistert auf und war glücklich darüber, dass er bei mir blieb und sich mich als seine neue Dosenöffnerin ausgesucht hatte. Ein Leben ohne diesen quirligen Kerl kann und will ich mir nicht mehr vorstellen.

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Nachdem er eingezogen war und feststand, dass er bleiben würde, suchte ich einen Tierarzt auf. Mikesch wurde gechipt, ein Tattoo hatte er bereits. Die erste tierärztliche Untersuchung ergab nichts – er erfreute sich bester Gesundheit. Der Tierarzt schätzte ihn damals auf ca. 2 Jahre. Mikesch’s Besuche im Garten hatten im Mai begonnen daher entschied ich, das er am 23. Mai Geburtstag haben sollte. Sein wahres Geburtsdatum ist mir nach wie vor nicht bekannt. Er ist ein Schmusekater durch und durch. Er liebt es, sich verwöhnen zu lassen – kulinarisch, aber auch schmusetechnisch. Er mag es, wenn man sein Kinn krault oder sein Bauchi streichelt. Sein Schnurren geht durch Mark und Bein und wirkt sehr beruhigend und entspannend nach einem hektischen Tag. Diese Auszeiten genießen wir Beide in vollen Zügen. Wenn ich könnte, würde ich in solchen Momenten auch schnurren vor Zufriedenheit und Glück.

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Mikesch ist ein Freigänger. Im Haus hält er sich nur dann auf, wenn Fütterungszeit ist oder es ihn nach Streicheleinheiten gelüstet. Draußen jagt er (natürlich!) nach Mäusen, Vögel und Schmetterlingen. Nicht selten landet ein solches Tier als Präsent vor meiner Tür. Auf seinen ausgiebigen Streifzügen durch sein Revier, das recht groß ist, begegnet Mikesch auch vielen Artgenossen. In unmittelbarer Umgebung sind viele Katzen angesiedelt. Manche von ihnen sind ihm sympatisch, manche widerum duldet er nicht in seinem Revier. Diese Katzen bekommen dann seine Krallen zu spüren und ihnen schallert ein kräftiges Fauchen entgegen. Gelegentlich trifft Mikesch auf der Terrasse seines Zuhauses auf eine Katze aus der Umgebung. Toleriert er diese, darf sie bleiben, lehnt er sie ab, verjagt er sie unter heftigem Getöse. Wenn Mikesch einer anderen Katze wohlgesonnen ist, dann kann man beobachten wie Beide miteinander toben oder spielen oder einfach nur nebeneinander liegen und ruhen. Das ist immer sehr schön mitansehen zu können.

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Während Mikesch tagsüber sein Revier im Katzenauge behält, kehrt er abends zuhause ein. Dann ist erst einmal Ausruhen und Entspannen angesagt. Die Erlebnisse, die seinen Tagesablauf bestimmen, müssen abends verarbeitet werden. Dann findet man Mikesch ganz entspannt auf dem Sofa, unter der Heizung oder auf der Fensterbank liegend. Nachts zieht es ihn dann wieder nach Draußen – immerhin muss das Revier auch des Nachts beschützt und vor Eindringlichen verteidigt werden. Mikesch hat nachdem er von seiner ersten Familie zutiefst enttäuscht wurde wieder Vertrauen zu Menschen fassen können. Dieses Vertrauen drückt sich in liebevollen Gesten aus, die er mir immer wieder schenkt.

 
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